Metatron
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Cuneiform |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Richard Pinhas |
Gitarre, Elektronik |
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Gastmusiker
| Antoine Paganotti |
Schlagzeug (alle außer 2-1, 2-5, 2-6) |
| Patrick Gauthier |
Minimoog (1-2, 2-3) |
| Alain Renaud |
Gitarre (2-5) |
| Chuck Oken, jr. |
Synthesizer (2-2) |
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| Philipe Simon |
Violine (1-3) |
| Didier Batard |
Bass (1-1, 1-2, 1-3, 2-7) |
| Jérôme Schmidt |
Laptop, Loops (alle außer 1-2, 2-3, 2-5, 2-6) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Tikkun (part 1): The Unification of the Name
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14:31
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| 2. |
Aleph Number 1
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11:21
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| 3. |
Moumoune and Mietz in the Sky with Diamonds
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8:22
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| 4. |
Shaddai Blues
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7:28
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| 5. |
Metatron/Shaddai/Chabbatai
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14:03
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| 6. |
Tikkun (part 4): Gematria 52vs814
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9:14
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| Gesamtlaufzeit | 64:59 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Tikkun (part 2): Tikkune Zohar
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11:06
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| 2. |
The Fabulous Story of Tigroo and Liloo
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11:17
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| 3. |
Metatron(ic) Rock
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6:39
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| 4. |
Babylon Babies
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9:05
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| 5. |
The Ari: Isaac Lauria Song
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14:06
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| 6. |
Double Face of Metatron
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7:50
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| 7. |
Tikkun (part 3): En Penta Eddenai
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15:13
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| Gesamtlaufzeit | 75:16 |
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Rezensionen

Kurze Vorbemerkung: bei CD 2 scheint etwas Durcheinander geraten zu sein. Zuerst dachte ich, dass nur die Spielzeiten falsch angegeben seien, aber mittlerweile scheint mir, dass die Stücke eine andere Reihenfolge haben als aufgelistet. Die Angaben, wer auf welchem Stück spielt, stimmen nämlich auch nicht - so ist auf Stück 5 deutlich ein Schlagzeug zu hören, auf Stück 3 dagegen nicht. Ich habe jetzt einfach mal die von meinem CD-Spieler angezeigten Zeiten oben aufgeführt, die Titel aber gelassen, wie sie auf der CD sind.
Puh, das war jetzt aber doch eine längere und umständliche Vorbemerkung. Kommen wir also zur Musik. Metatron - so hieß ein langes, sehr meditativ gehaltenes Stück auf der letzten CD von Richard Pinhas. Daraus sollte man aber keinesfalls den Schluss ziehen, dass auf der neuen CD die gleiche Art von Musik geboten würde!
Die meisten Stücke werden von Soundscapes-artigen Klängen bestimmt, die langsam auf und ab wallen. Nicht unbedingt in der Art eines wohligen Waberns, was in der Elektronik ja häufiger vorkommt, sondern eher auf bedrohliche bis geradezu abweisend schroffe Art. Melodien im üblichen Sinn fehlen, man könnte eher von "Klanggebirgen" sprechen, die sich vor dem Hörer auftürmen. Teilweise kommen noch gesprochene Texte dazu, die bleiben aber so im Hintergrund, das man trotzdem von einem Instrumentalalbum sprechen kann.
Das klingt zunächst mal nicht besonders neu, schließlich sind bereits auf der 2002 erschienen Event and Repetitions genau solche Klänge zu hören. Aber anders als dort sind hier noch weitere Musiker beteiligt, darunter Schlagzeuger Antoine Paganotti (Magma), der schon an dem Vorgänger Tranzition beteiligt war - und der gibt den Stücken den richtigen Pep. Paganotti betätigt sich nämlich nicht als einfacher Rhythmusgeber, sondern setzt mit hektischem, wuseligem Spiel einen spannenden Kontrast zu den langsam sich auftürmenden Klanggebirgen.
Es gibt aber auch ein paar ganz andere Stücke auf Metatron. Die Musik von Richard Pinhas hatte ja, wie die seiner ehemaligen Band Heldon, stets zwei Seiten, eine elektronische und eine "rockende", letztere mit deutlich crimsoiden Einfluss. Nachdem die letzten Pinhas-Scheiben eher die elektronische Seite repräsentierten, wird auf Metatron auch mal wieder gerockt. Besonders gefällt mir dabei das vierte Stück der zweiten CD, das sogar in RIO-Gefilde vorstößt. Pinhas an der Gitarre wird dabei von Schlagzeug und Minimoog begleitet. Der Minimoog kommt ja laut Hüllentext in Stück 3 zum Einsatz, daher meine Vermutung, dass es sich bei Stück 4 in Wirklichkeit um Metatron(ic) Rock handelt - das würde auch von der auf der Hülle angegebenen Spielzeit passen, siehe die einleitende Bemerkung.
Richard Pinhas ist mit Metatron eine spannungsreiche Kombination elektronischer und rockiger Klänge gelungen. Auch wer elektronische Musik sonst als zu langatmig empfindet, sollte mal reinhören.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.9.2006 |
| Letzte Änderung: |
19.2.2007 |
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Die Verwirrung auf CD2 von "Metatron" lässt sich recht einfach lösen, wenn man den Stücken den Titel zuweist, der zur jeweiligen, auf der Rückseite der CD-Hülle oder dem Beiheft angegebenen Spielzeit passt. Die ersten beiden Nummern sind korrekt bezeichnet, dann folgen als Track 3 "Double Face of Metatron" (6:39), als Track 4 "Metatron(ic) Rock" (9:05), als Track 5 "Babylon Babies" (14:06), als Track 6 "The Ari: Isaac Louria Song" (7:50) und zum Abschluss als Track 7 "Tikkun (part 3)".
Die Besetzungsangaben muss man sich ähnlich ableiten. Diese sind auf die Stücke bezogen korrekt. D.h. Antoine Paganotti spielt auf Stück 5 CD2 kein Schlagzeug. Stück 5 aus CD2 ist angeblich "The Ari: Isaac Louria Song". In Wirklichkeit ist dies aber Track 6. Stück 5 ist "Babylon Babies"; mit Schlagzeug. Track 6 - "Double Face of Metatron" - ist dagegen Track 3, und in der Tat ist auch hier kein Schlagzeug zu hören (Paganotti spielt nicht auf Track 6 CD2). Alles klar?
Zur Musik hat Jochen schon das Wesentliche festgestellt. Schroffe Klangebirge aus allerlei verfremdeten und nicht verfremdeten E-Gitarrenklängen gibt es auf "Metatron" zu hören, übereinander gelagert, komplex verwoben, auf repetitive Schleifen geschickt, dröhnend, hallend, gewaltig bis delikat, brütend, wie die Sommerhitze vor einem Gewitter. Dazu kommen die Tonprodukte verschiedener Mitmusiker, allen voran Antoine Paganotti am Schlagzeug, aber auch Klänge von Bass, Violine, Minimoog, Synthesizer, einer zusätzlichen Gitarre in Track 5 (CD2 - "Babylon Babies") und ab und zu verschieden Sprachsamples.
Im Grunde macht Pinhas - mit Heldon oder solo - seit über 30 Jahren solche und ähnliche Musik, doch muss man zugeben, dass diese selten so dicht und klangvoll aus den Boxen gequollen sind wie auf "Metatron" und das ohne an Kantigkeit zu verlieren. Die verschiedenen Gastmusiker sorgen zudem für einen Abwechslungsreichtum, der bisher selten auf einem Album von Pinhas zu finden war. Ganz besonders gut macht sich Antoine Paganotti, der vielen der Stücke mit seinem Schlagzeug erst Leben einhaucht.
Was man der Scheibe ankreiden könnte ist, dass es einige Längen gibt. Doch ist dieses träge Dahinschreiten, dieses langsame An- und Abschwellen, sind diese zeitlupenhaften Veränderungen ein ausgesprochenes Charakteristikum der Kompositionen Pinhas'. Im Grunde machen sie erst den Reiz dieser Musik aus. Na gut, zwei CDs davon hätte es nicht unbedingt gebraucht. Man muss also für "Metatron" Zeit mitbringen und sich auf diese schroffen Klanggebirge einlassen. Auch wenn es nicht der Fall zu sein scheint: Es tut sich doch erstaunlich viel in dieser Musik.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.2.2007 |
| Letzte Änderung: |
13.12.2007 |
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