Twisted
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Michael Schumpelt |
keyboards, recorder, drums, backings |
| Oliver Sörup |
acoustic & electric guitars, mandolin, quint guitar, backings |
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Gastmusiker
| Michael Six |
bass (1,2,3) |
| Stefie Krug |
backings (1,6,7,10) |
| Mike "Senge" Gödel |
drums, percussion (1,2,3,8) |
| Ralf Keydel |
bass (5,6) |
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| Patricia Engelmann |
vocals (5) |
| Uwe Haaß |
bass (7,8,10) |
| Marc Oliver Schäfer |
cello (10) |
| Lisa Wasserstrass |
voices (10) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Spanish Night
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4:55
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| 2. |
Soundscapes
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5:41
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| 3. |
Out In The Sun
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3:47
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| 4. |
Last Drink
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3:33
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| 5. |
Autumn
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4:15
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| 6. |
Hold On
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4:23
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| 7. |
My Own Way
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5:27
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| 8. |
Scar Folk
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3:09
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| 9. |
Why?
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2:09
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| 10. |
Come What May
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7:18
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| Gesamtlaufzeit | 44:37 |
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Rezensionen

Tea For Two zählen zu den deutschen Prog-Urgesteinen, immerhin ist der Kern aus Michael Schumpelt und Oliver Sörup schon seit 1985 aktiv. Zunächst als Duo, dann als komplette Band, dann als Trio, schließlich auch mal "auf Eis" und jetzt aktuell wieder als Trio mit Gastmusikern.
In dieser Zeit haben es die Jungs nur auf drei Studioalben (und ein Live-Album, wenn ich richtig informiert bin) gebracht. Auch ein Zeichen, dass man es im musikalischen Untergrund halt ein bisschen schwieriger hat...
Mit "Twisted" legen Tea for Two nun aber ein Ideen-Füllhorn vor, welches die lange Wartezeit (wenn denn jemand gewartet hat ;-) ) belohnt. Eigentlich wollten die Jungs das bisherige Material "nur" so umarrangieren, dass man es problemlos als Akustiktrio Gesang / Klavier & Flöte / Gitarre aufführen könnte. Aber dabei entstanden so viele neue Ideen, dass es nun eben zu einem neuen Album kam.
Flamenco-Gitarren stehen neben folkigen Flöten, die Gitarre jubiliert und darf auch mal andeutungsweise rotzen (sehr andeutungsweise). Verträumtes Soloklavier trifft auf sanfte Bässe und zwar wuseliges, aber doch zurückhaltendes Schlagzeug. Teilweise sind die Drums auch programmiert, was aber dem Hörgenuß jetzt nicht direkt einen Abbruch tut. Instrumentale NeoProg-Hymnen stehen neben fast schon poppigen Vokalarrangements und bei Genesis wird auch einmal vorbeigeschaut. Zu guter letzt klingt das Album mit einer Sympho-Ballade aus, in der die Band alle Register zieht und einem das wehmütige Cello zum Ausklang in jedem Fall eine Gänsehaut garantiert. Musikalisch lassen Tea for Two nicht viel aus, was im weitesten Sinne zu einem sinfonisch-folkigen NeoProg-Album mit poppiger Leichtigkeit paßt.
Die Geister scheiden werden sich sicherlich mal wieder am Gesang von Stephan Weber. Nicht weit von Peter Nicholls (IQ) entfernt, bietet er sicherlich eine unverwechselbare Stimme mit ganz eigenem Charakter an (und die mich nicht mehr so stört, wie noch beim Genuß des Erstlings der Band). Genauso kann das aber in den Ohren des Hörers schräg, falsch und enervierend klingen, das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Gerade beim Abschluß "Come What May" erreicht Weber aber eine Intensität, die schon ein bisschen ihresgleichen sucht und damit die Entenpelle nur noch verstärkt.
Ein gelungenes Album, mit welchem die deutschen Prog-Oldies mal wieder etwas von sich hören lassen. Ein echter Tipp für die sinfonisch-neoproggig-folkigen Schöngeister unter uns.
| Anspieltipp(s): |
Come What May, Soundscapes |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
24.10.2006 |
| Letzte Änderung: |
24.10.2006 |
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