Scented Gardens For The Blind
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
|
|
| Label: |
Estrella Rockera |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
|
Besetzung
| Marc Hunter |
Gesang |
| Robert Taylor |
Gitarre |
| Kerry Jacobsen |
Schlagzeug |
|
| Paul Hewson |
Keyboards |
| Todd Hunter |
Bass |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Vermillion Cellars
|
3:25
|
| 2. |
La Gash Lagoon
|
8:21
|
| 3. |
Sunburst
|
8:37
|
| 4. |
Grey Lynn Candy
|
4:58
|
| 5. |
Darkness
|
4:45
|
| 6. |
Scented Gardens For The Blind
|
7:36
|
| Gesamtlaufzeit | 37:42 |
|
|
Rezensionen

Das zweite Album von Dragon wird von der munter groovenden Nummer "Vermillion Cellard" eröffnet und erweckt den Eindruck, dass die Band hier bereits alle progressiven Einflüsse hinter sich gelassen hatte und sich somit auf einen melodischen Softrock konzentrieren konnte.
Bereits im folgenden "La Gash Lagoon" schleicht sich aber auf leisen Sohlen wieder der symphonisch-psychedelische Unterton des Debütalbums ein. Leidenschaftliche Gesangsharmonien werden hier regelrecht von majestätischen Tasteneinsätzen umtänzelt. Die Band ist stets darauf bedacht, ihre griffigen Melodielinien nicht vom typischen Progressive-Überschwang überfrachten zu lassen.
Leider wirken die progressiven Einsätze in ihrer Unbekümmertheit zu bemüht und abgespeckt. Im Vergleich zu vielen anderen Bands kommen die symphonischen Einsprengsel doch recht antiquiert rüber und lassen die notwendige Leichtigkeit sowie Verspieltheit vermissen, um sich geschmeidig in das eingängige Songgerüst einzugliedern.
So können die Neuseeländer ihre wahren Stärken in einer groovenden Rock-Pop-Nummer wie "Grey Lynn Candy" überzeugender unter Beweis stellen. Hier werden Erinnerungen an die Finnen Wigwam wach. Nicht jede Band war zu komplex-progressiven Heldentaten berufen, was Dragon letztendlich auch beherzigt hatten. Im finalen Titelsong ?Scented Gardens For The Blind" dominieren relaxte Melodiebögen, die von wohlig warmen Orgeleinsätzen begleitet werden. Das klingt so, als ob sich Yes auf dem The Yes Album geschmeidiger West-Coast-Anleihen bedient hätten. Das ist hier insgesamt hübsch anzuhören, beweist aber umso mehr, dass die Band mit dem progressiven Standard der 70er Jahre wohl nicht mithalten konnte oder wollte.
| Anspieltipp(s): |
La Gash Lagoon |
| Vergleichbar mit: |
Soft-Rock-Prog |
|
| Veröffentlicht am: |
30.11.2006 |
| Letzte Änderung: |
30.11.2006 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Dragon (NZ)
Zum Seitenanfang
|