Tales From The Maze
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Robert I Edman |
Gitarre, Gesang, Keyboards |
| Christer Lindström |
Gitarre, Gesang |
| Jan Persson |
Bass |
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| Thomas Nordh |
Schlagzeug |
| Alex Jonsson |
Keyboards, Gesang |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Tales
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0:39
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| 2. |
Here And Now
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9:35
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| 3. |
Distant Tomorrow
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8:56
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| 4. |
Ocean Of Dreams
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9:17
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| 5. |
Daydreamer
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6:01
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| 6. |
The Maze
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8:18
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| 7. |
Lady May
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9:28
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| 8. |
Under The Sun
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9:58
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| Gesamtlaufzeit | 62:12 |
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Rezensionen

Maze Of Time aus Stockholm widmen sich auf ihrem Debüt "Tales From The Maze" der hochmelodischen Variante des Progrocks und setzen dabei auf eingängige Harmonien. Die Songs sind durchweg im symphonisch-melodischen Schönklang angesiedelt und zeigen sich von einem griffigen Grundgerüst geprägt.
Im schwärmerischen Wohlfühlsound entwickeln Songs wie "Here And Now" und "Ocean Of Dreams" einen angenehmen Melodienfluss, der sich frei von komplexen Schlenkern präsentiert. Ohne bombastischen Überschwang zeigt sich die Band im songorientierten Format verwurzelt und versteht es, diesen eingängigen Grundsound mit geschmackvollen, symphonischen Tupfern zu versehen und dabei recht viel Gefühl zu zeigen.
Der im Retrobereich angesiedelte Synthieklang umhüllt in feinfühligen Strukturen die recht griffige Saitenbearbeitung. All dies paart sich mit leicht ins Ohr gehenden Hooklines, welche den musikalischen Inhalt in mainstreamige Bereiche rücken. Es wird gefällig und insgesamt diszipliniert musiziert, wobei dem Album etwas der progrockige Eifer fehlt. Zum Teil tendiert das Ganze in die Außenbereiche des gepflegten Melodic Rocks. Wenn sich im eingängigen "Daydreamer" vergnügliche Synthieklänge, wohl akzentuierte Gitarreneinsätze und geschmeidige Gesangslinien vereinen, hat das Album gerade im griffig-kompakten Rhythmus seinen Höhepunkt erreicht. Zum rechten Zeitpunkt treten in diesem melodischen Geflecht auch dezente Bombastelemente auf.
"The Maze" kann zu Beginn mit knackigen Hardrockriffs aufwarten, tendiert dann aber wieder in hymnisch-melodische Gefilde. Im Grunde ist dieser Song wie der nachfolgende Longtrack "Lady May" geschmackvoll aufgepeppter Rock der elegant-gepflegten Richtung, dessen harmonierverliebte Melodien mit wohl dosiertem Prog-Pomp angereichert sind.
Unter dem Strich können Maze Of Time mit hübsch arrangierten Melodien gefallen, die nicht auf ausgetretenen Möchtegern-Progrock-Pfaden wandeln, sondern frei von stilistischen Vorgaben irgendwo zwischen traditionellen (Soft-) Rocktugenden und dezenten Symphonic Rock-Ausflügen angesiedelt sind. Womöglich ist der Band selbst bewusst, dass man mit solch einer Musik keinen Originalitätspreis gewinnen kann.
| Anspieltipp(s): |
Here And Now |
| Vergleichbar mit: |
Sympho Rock meets Melodic Rock |
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| Veröffentlicht am: |
9.2.2007 |
| Letzte Änderung: |
9.2.2007 |
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Selbstfindung pur! Maze of Time befinden sich auf Ihrem ersten Longplayer noch völlig in der Selbstfindungsphase.
Die acht, bzw. sieben Stücke (da der kurze Opener nur aus Hundegebell besteht) wirken stellenweise wie ein Schaubild des Progressive Rock, was die verschiedensten Einflüsse und Ursprünge dokumentiert. Das geht hauptsächlich über melodisch-atmosphärisch (z.B. Genesis, Camel, Pink Floyd, Marillion), über einen geringen Anteil von virtuos-komplex (z.B. Yes), bis hin zum Bombast-Hard Rock (z.B. Deep Purple, Rainbow). Spektakuläre Überraschungen gibt es keine - macht aber nichts - denn dafür spielen die fünf Jungs schon jetzt auf einem enorm hohen spielerischen Niveau. Auch sind der Sound und die graphische Gestaltung für ein Debüt absolut OK, und der Gesang wirkt recht souverän und locker. Ebenfalls gelungen sind die Songaufbauten, oftmals langsam und behutsam beginnend, meist durch die typisch markanten Rothery-Gitarrenakkorde und leicht gespielten Keys, die sich später genau im richtigen Moment durch härtere E-Gitarren oder steigerndes Schlagzeugspiel aufladen.
Trotz allem drehen sich die Schweden mit Fortdauer musikalisch etwas im Kreis, es fehlt eben noch die gewisse Bandbreite, so dass am Ruhm der Vorbilder nur leicht gekratzt werden kann. Unumstritten ist aber das Talent der Musiker, und ist der oben genannte Selbstfindungsprozess erst einmal abgeschlossen, ist ein Durchbruch für diese Band sehr wahrscheinlich.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.5.2009 |
| Letzte Änderung: |
17.5.2009 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Maze Of Time
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