Maxophone
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Akarma |
| Durchschnittswertung: |
10.67/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Sergio Lattuada |
keyboards, vocals |
| Roberto Giuliani |
piano, vocals, guitar |
| Leonardo Schiavone |
clarinet, flute, sax |
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| Maurizo Bianchini |
cornet, trombone, percussion, vibraphone, vocals |
| Alberto Ravasini |
bass, guitar, vocals |
| Sandro Lorenzetti |
drums |
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Gastmusiker
| Tiziana Bottici |
harp |
| Eleonora de Rossi |
violin |
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| Susanna Pedrazzini |
violin |
| Giovanna Correnti |
double bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
C'è Un Paese Al Mondo
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6:38
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| 2. |
Fase
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7:06
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| 3. |
Al Mancato Compleanno Di Una Farfalla
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5:52
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| 4. |
Mercanti Di Pazzie
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5:51
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| 5. |
Elzeviro
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6:48
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| 6. |
Antiche Conclusioni Negre
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8:54
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| 7. |
Il Fischio Del Vapore
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4:54
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| 8. |
Cono Di Gelato
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4:41
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| Gesamtlaufzeit | 50:44 |
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Rezensionen

Maxophone veröffentlichten nur ein einziges Album, das 1975 erschien. Sie knüpften damit unverkennbar an die Vorbilder des "symphonischen" Progs an, ohne allerdings neue Impulse zu setzen. Die Musik auf der Platte ist abwechslungsreich und unterhaltsam, dabei aufwendig instrumentiert, wirkt aber nicht unbedingt fesselnd oder gar mitreißend. Der für mich manchmal etwas schlagerhaft aufgemachte, zumeist in hohen Tonlagen produzierte Gesang klingt eher poppig-leicht als eindringlich und bestimmt nicht dramatisch. Er hat bisweilen sogar etwas von einem Background-Chor. Das Album gewinnt so einen ziemlich relaxten Charakter, obwohl musikalisch durchaus einiges los ist.
Die Platte ist verschiedentlich mit erheblichen Lorbeeren bedacht worden. Für Freunde des italienischen Progs ist dies auch zweifellos ein Tip, dem es nachzugehen lohnt. Zu den ganz großen Perlen kann man das Album m.E. aber nicht rechnen, dazu scheint es mir insgesamt zu zahm. Übrigens gibt es neben der hier besprochenen italienischen auch eine englischsprachige Version.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.6.2003 |
| Letzte Änderung: |
9.6.2003 |
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Die aus Mailand stammende Band Maxophone bietet auf ihrem leider einzigen Longplayer aus dem Jahr 1975 besten symphonischen Progressive Rock, der zu den Höhepunkten des Italoprogs gezählt werden muss. Die Musik der Norditaliener entfaltet einen ausgewogenen Wohlklang und lebt von sehr abwechslungsreichen musikalischen Arrangements. So wird die herkömmliche instrumentale Palette durch die schöne Integration eines Waldhorns um eine nicht alltägliche Komponente erweitert. Der Klang dieses Blasinstrumentes steht zwar rein formal in einem völligen Widerspruch zu der herkömmlichen Rockinstrumentierung, dennoch wird dem elegant-symphonischen Stil hiermit ein majestätisch anmutender Charakter verliehen. Auch das gelegentlich zu hörende Saxophon fügt sich geschmeidig in den epischen Symphonic Sound ein. Harmonische Vibraphoneinsätze runden diese Erweiterung des instrumentalen Spektrums perfekt ab.
Auch wenn gelegentlich leichte Genesis-Reminiszenzen vorhanden sind, liegt mit dem einzigen Album von Maxophone ein höchst eigenständiges Werk der symphonischen Rockmusik vor. Liebevoll eingesetzte kompositorische Details fügen sich zu einem melodisch-bombastischen Mosaik zusammen, das ohne jeden qualitativen Durchhänger auf verschlungenen Pfaden einen euphorisch stimmenden Zauber entfaltet. Dazu passen die harmonieverliebten Gesangseinlagen übrigens hervorragend. Die Kompositionen drohen zu keinem Zeitpunkt in einem selbstverliebten Schönklang zu versinken, sondern markante Gitarreneinsätze sorgen immer zum richtigen Zeitpunkt für einen rockig-dynamischen Gegenpol. Somit kann für das einzige Album von Maxophone eine uneingeschränkte Empfehlung ausgesprochen werden.
| Anspieltipp(s): |
einfach alles! |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.5.2004 |
| Letzte Änderung: |
17.5.2004 |
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Auch wenn Maxophone auf ihrem einzigen Album den klassischen Italoprog nicht neu erfunden haben, ist ihnen doch ein eigenständiges und originelles Werk gelungen. Ganz in der Tradition der lyrischen Bands wie PFM, setzen sie nicht zuletzt durch die ungewöhnliche Instrumentierung mit diversen Holz- und Blechblasinstrumenten eigene Akzente. Die Musik ist trotz einiger rockigerer Gitarreneinsätze insgesamt von eher sanftem Charakter, dabei aber durchaus abwechslungsreich und verbindet zart rockende Passagen mit klassisch anmutenden Sequenzen und einigen jazzigen Ausflügen. Dabei bedient man sich auch mal bei moderner Klassik, wenn zum Auftakt von Mercanti di Pazzie aus einer Sonate von Paul Hindemith zitiert wird. Etwas gewöhnungsbedürftig sind manche Gesangseinsätze, wenn der Sänger sich in höhere Stimmlagen aufschwingt (was häufiger der Fall ist), klingt er tatsächlich wie ein Schlagersänger; die Musik hat allerdings zu keinem Zeitpunkt etwas schlagerhaftes!
Das Album wurde 2010 von BTF in einer Remaster-Ausgabe im Miniatur-LP-Cover veröffentlicht. Das Beiheft enthält einen Abriss der Bandgeschichte (auch in Englisch), als Bonus gibt es, wie schon bei der älteren CD-Ausgabe, zwei Titel einer 1977 erschienenen Single. Diese zeigt die Band von einer deutlich einfacheren musikalischen Seite, wenn auch nicht so penetrant poppig wie manch andere Band zu jener Zeit. Die Single war damals das letzte Lebenszeichen von Maxophone, die sich noch im selben Jahr trennten.
Liebhaber des klassischen Italoprog machen hier nichts falsch.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.8.2010 |
| Letzte Änderung: |
11.8.2010 |
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