Live Music from the Twilight Zone
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Love Records |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jukka Gustavson |
Organ |
| Ronnie Österberg |
Drums |
| Jim Pembroke |
Vocals, E-Piano |
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| Pekka Pohjola |
Bass |
| Pekka Rechardt |
Guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The moon struck one
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17:20
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| 2. |
Let it be
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7:49
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| 3. |
Groundswell
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6:38
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| 4. |
Pig storm
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3:31
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| 5. |
Nipistys
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8:34
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| 6. |
Imagine
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3:32
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| 7. |
Help me / Checkin´ up on my baby
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7:58
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| 8. |
Grass for blades
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15:19
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| Gesamtlaufzeit | 70:41 |
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Rezensionen

Im Frühjahr 1974, nach dem Erscheinen von "Being", schloss sich der Gitarrist Pekka Rechardt Wigwam an. Der frische Wind, den dieser in die Band brachte, flaute aber sehr schnell wieder ab. Schließlich kündigte Jukka Gustavson, schon seit einiger Zeit mit seiner Rolle in der Formation unzufrieden, an, dass er die Gruppe verlassen wird. Wenig später schloss sich ihm auch Pekka Pohjola an. Trotzdem einigte man sich darauf, bestehenden Konzertverpflichtungen nachzukommen und noch eine Weile gemeinsam aufzutreten. Als es sich somit abzeichnete, dass die letzten Auftritte von Wigwam - zumindest in dieser Besetzung - bevorstanden, beschloss man (Management und Plattenfirma) einige davon aufzuzeichnen. Aus den Mitschnitten dreier Konzerte im Juni 1974 wurde dann das Live-Album "Live Music from the Twilight Zone" zusammengestellt, welches 1975 erschien. Da gab es Wigwam in dieser Besetzung nicht mehr, doch hatten Pembroke, Österberg und Rechardt mit neuen Mitspielern das Projekt am Leben erhalten (siehe "Nuclear Nightclub").
Wer die auf "Live Music from the Twilight Zone" zu findenden Titel studiert, wird sich wundern, dass hier kein Stück der ersten vier Studioalben von Wigwam zu finden ist. Doch wie im Beiheft erklärt wird, hatten Wigwam schon immer Probleme damit, ihre Studionummern auf die Bühne zu bringen, weshalb sie in Konzert sehr viele Coverversionen zum Besten gaben. Vor allem Gustsvsons komplexe Kompositionen kamen sehr selten zu Live-Ehren, was wohl auch ein Grund für sein Ausscheiden war. Auf "Live Music from the Twilight Zone" gibt es daher "Let it be" von den Beatles, die Lennon-Nummer "Imagine", "The moon struck one" der Band und die beiden Bluesnummern "Help Me" und "Checkin' up on my baby" (von Sonny Boy Williamson bzw. Willie Dixon) zu hören, welche auch mehr als die Hälfte der Spielzeit ausmachen. Dazu kommen zwei kürzere Stücke von Rechardt ("Groundswell" und "Pig storm"), das Pembroke-Stück "Grass for blades" (von dessen erstem Soloalbum "Wicked ivory") und die Pohjola-Komposition "Nipistys", von dessen Soloalbum "Pihkasilmä Kaarnakorva". Von Wigwam selbst, gibt es - wie gesagt - keine Originalkomposition zu hören.
Bluesrock, Jazzrock mit Canterbury-Flair und ausgiebiges Gejamme gibt es auf "Live Music from the Twilight Zone" zu hören und darin eingewoben einige leichtgewichtige Rocksongs. Die längeren Instrumentalabschnitte sind durchaus virtuos ausgefallen, insbesondere die Beiträge von Orgel und Bass. Die Band war wohl, das Ende in Aussicht, nicht unbedingt in bester Spiellaune, lässt sich doch ab und an eine gewisse Schläfrigkeit ausmachen, die man aber auch als besonders entspannte Atmosphäre deuten kann. Etwas melancholisch, aber gefasst und abgeklärt bringen die Musiker hier die gemeinsamen Jahre zum Abschluss. Das ganze lässt sich gut hören und animiert des Öfteren zum Fußmitwippen, auch wenn hier kaum besonders Spektakuläres oder Mitreißendes geboten wird. Die lauwarme Version von "Imagine" und den Bluesrock-Jam (der zudem ausgeblendet wird) hätte ich zwar nicht gebraucht, und auch die Version von "Let it be" zeichnet sich nicht unbedingt durch sonderlichen Einfallsreichtum aus, doch macht der Rest des Albums durchaus Spaß. Das Band-Cover und "Grass for blades" bieten gekonnte, abwechslungsreiche und verhalten-schwungvolle Improvisationen, "Groundswell" schönen Canterbury-Jazzrock und Pohjolas "Nipistys" entspannte, symphonisch-progressive Verschachtelungen.
"Live Music from the Twilight Zone" ist sicher kein Höhepunkt in der Wigwam-Diskographie, doch ein netter und leidlich unterhaltsamer Abschluss der progressiven Phase der Band.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.8.2007 |
| Letzte Änderung: |
26.1.2009 |
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