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It's a Beautiful Day

It's a Beautiful Day

(Archiv-Tipp 6/2009)
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1969
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog; Psychedelic; Spacerock
Label: CBS
Durchschnittswertung: 12.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

David LaFlamme violin, vocals
Linda LaFlamme organ, piano, electric piano, celeste, harpsichord
Hal Wagenet guitar
Mitchell Holman bass
Val Fuentes drums
Pattie Santos tambourine, bells, block, gourd, vocals

Gastmusiker

Bruce Steinberg harmonica on "Hot Summer Day"

Tracklist

Disc 1
1. White Bird 6:12
2. A Hot Summer Day 5:51
3. Wasted Union Blues 4:09
4. Girl With No Eyes 3:51
5. Bombay Calling 4:29
6. Bulgaria 6:14
7. Time Is 9:38
Gesamtlaufzeit40:24


Rezensionen


Von: Nik Brückner @ (Rezension 1 von 2)


Dieses Album ist zu Recht ein legendäres. Es enthält mit "Bombay Calling" immerhin das Stück Musik, das Deep Purple zu ihrem Meilenstein "Child in Time" inspirierte.

Als Protoprogalbum steht "It's a Beautiful Day" zwar zwischen Psychdelic und Prog, aber mit eindeutiger Tendenz zum letzteren. Es finden sich Stücke wie "Girl With No Eyes", im 3/4-Takt und klar von Barockmusik inspiriert, schön instrumentiert mit Spinett und Violine, so etwas gehört nicht mehr zur Psychedelia. "Bombay Calling" eröffnet im Grunde wie der bekanntere Nachfolger von Deep Purple, nur ist er weitgehend akustisch instrumentiert, etwas schneller und instrumental. Schon möchte man sagen, das Vorbild ist proggiger, da setzt ein Rockteil ein, der mit Gitarren- und Violinenimprovisationen aufwartet, die wieder eher Rock assoziieren - Protoprog eben. Und überraschend wendet sich das Stück erneut zu klassisch inspirierten Phrasen, es ist damit sicher nicht nur für Deep Purple-Fans interessant. "Bulgaria" startet als sinistrer Düsterfolk, eine an sich schöne Melodie, aber begleitet von ausgefallener Perkussion und einem hohen, sirrenden Orgelton, der dem Song eine surreale Atmosphäre verleiht, später baut sich der Song etwas auf, durch Klavierbegleitung und Tempozunahme gewinnt er an Fundament, bevor er mit einer Violinimprovisation und einer Orgelkadenz direkt in das fast 10minütige "Time is" mündet - ein Stück, das gekonnt die Brücke zwischen Psychedelia und Dingen schlägt, die man außer King Crimson und Magma den meisten anderen Bands der Zeit schlicht nicht zutrauen würde.

"It's a Beautiful Day" enthält aber auch violinenverzierten Folkpop, wie etwa "White Bird", das als zauberhaftes Akustik-Leichtgewicht mit Prog nicht viel zu tun hat. Das bluesige "A Hot Summer Day" gehört in die gleiche Ecke.

Was an diesem Album besonders beeindruckt, sind die ausgefeilten Arrangements. Hier sind Leute am Werk, die genau wissen, was sie tun. Ein derart virtuoses Spiel mit den verschiedenen Klangfarben, die dieser Besetzung zur Verfügung standen sucht zu dieser Zeit - und weit darüber hinaus - seinesgleichen. Ein großes Album!

Anspieltipp(s): "Bulgaria", "White Bird"
Vergleichbar mit: Die amerikanischen Ars Nova und, ja, ich trau mich, "In the Court of the Crimson King"
Veröffentlicht am: 16.10.2007
Letzte Änderung: 16.11.2007
Wertung: 13/15
Abstriche wegen der poppigeren Sachen

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 2)


Ende 1969 hatte die Psychedelic ihren Zenit schon überschritten. Die Rockmusik begann sich weiter auszudifferenzieren. Aber das Album der 1967 begründeten It's a Beautiful Day aus San Francisco atmet noch deutlich den Geist der Westcoast-Psychedelic. Das hört man an den Vokalarrangements, den Melodien, der verspielten Lust am Experiment, ja einfach am ganzen Sound der Band. Hinzu kommt die Einbindung landläufiger Stile wie amerikanischem Folk und Blues, wie sie für die Westcoast-Psychedelic typisch war. Instrumentell - und das ist eine Besonderheit von It?s a Beautiful Day - steht die Fiedel häufig im Vordergrund.

Die ersten beiden Stücke erinnern in ihrer Art stark an Jefferson Airplane. Wasted Union Blues ist ein psychedelisch verzerrter Blues und Girl with no Eyes eine Art Kammermusik deutlich psychedelischer Prägung mit Spinett und Violine. Deep Purple hatten im selben Jahr bei Bird has Flown ebenfalls ein Spinett eingesetzt. It's a Beautiful Day, in deren Vorprogramm Deep Purple damals spielten, schienen es Jon Lord sehr angetan zu haben, wie Bombay Calling, ein hübscher kleiner Psychedelic-Folkrocker beweist. Besonders eindringliches Violinspiel ist auf Bulgaria zu hören, während das abschließende Time is (mit zeittypischem Schlagzeugsolo) eher den experimentellen Charakter der Band betont, im Instrumentalteil vergleichbar Pink Floyds Interstellar Overdrive.

It's A Beautiful Day ziehen noch einmal alle Register der Psychedelic, bevor diese vom aufkommenden Progressive Rock beerbt wird.

Anspieltipp(s): Bombay Calling, Girl with no Eyes
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.10.2007
Letzte Änderung: 13.3.2012
Wertung: 12/15

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