Deep inside the Mind
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenverlag |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| David Wallimann |
lead guitar, synth, "vocals" |
| Matthieu Lefloch |
rhythm guitar, harmonized licks |
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| Gregory Degrave |
drums |
| Stephane Hary |
bass |
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Gastmusiker
| Gilles Fournat |
last solo on "Future is today" |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Creation
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4:01
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| 2. |
Welcome to Mysteryland
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4:34
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| 3. |
Escape
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4:49
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| 4. |
Inspiration
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3:24
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| 5. |
Duality
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4:11
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| 6. |
Fire Drops
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4:23
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| 7. |
I Want to See the Sun Again
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5:19
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| 8. |
Eyes: The Blind Shall See
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5:40
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| 9. |
Child from the Sky
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3:33
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| 10. |
If Dolphins Could Fly
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4:41
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| 11. |
Crossroads
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5:01
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| 12. |
Future is Today
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5:34
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| 13. |
Last Day on Earth
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2:52
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| 14. |
Heaven's Gate
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5:06
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| Gesamtlaufzeit | 63:08 |
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Rezensionen

David Wallimann ist ein französischer Gitarrist, der dem einen oder anderen vielleicht von seiner Mitwirkung auf den jüngsten Glass-Hammer-Werken - "Culture of Ascent" und "Live At Belmont" - bekannt ist. Auf seinem ersten Soloalbum, welches von Glass-Hammer-Keyboarder Fred Schendel mit einem mehr als amtlichen Sound versehen worden ist, zeigt sich Wallimann allerdings musikalisch von einer anderen Seite. Wallimann, Spitzname "Shreddy", ist eigentlich eher im ProgMetal daheim und nennt Steve Vai und John Petrucci als seine Vorbilder.
So ist denn "Deep inside the Mind" eine Ansammlung von durchweg heftig-abrockenden Songs, bei denen die Gitarrenarbeit natürlich im Vordergrund steht. Wallimann geht außerordentlich kreativ mit seinem Instrument um. Da stehen jaulende Glissandis neben ultimativem Shredding und flotten Arpeggios, aber auch in ruhigen Momenten weiß Wallimann Akzente zu setzen (die akustische Gitarre beherrscht er nämlich auch). Sein Rhythmusgitarrist Lefloch unterstützt ihn dabei kongenial. Daneben setzt Wallimann auch mit dem Synthesizer geschickt einige Akzente, ohne dass die Musik an irgendeiner Stelle keyboardlastig würde. Aber auch der Rest der Band weiß zu überzeugen und spielt zwar nicht aufregend neu, aber durchweg solide und mit viel Drive. Musikalisch ist "Deep inside the Mind" ein erfreuliches, frisches Werk melodischen ProgMetals, welches keine Vergleiche zu scheuen braucht. Wenn ich denn einen Vergleich bemühen müßte, dann kommen mir am ehesten die Brasilianer Mindflow in den Sinn.
Aber, jetzt kommt ein großes ABER, welches für mich das Album sehr schwierig zu bewerten macht. Wallimann bezeichnet sich selbst als "christian rock guitarist" und zählt u.a. Neal Morse und Randy George zu seinen Freunden. Inhaltlich beschreibt "Deep inside the Mind" ein christliches Erweckungserlebnis, den Weg eines Mannes zu Gott, vermutlich leicht autobiografisch geprägt. Wir erleben Zweifel, Rückschläge und schließlich die Erlösung mit. Und die ganze Geschichte wird mitnichten gesungen, sondern als gesprochener Text erzählt. Dabei erfolgt die Erzählung durchaus theatralisch-emotional, so dass ein musicalhafter Eindruck entsteht. Wallimann verfremdet dabei auch seine Stimme, um verschiedene Rollen zu übernehmen. Seine Mutter spricht die 'Eva', es geht nämlich wirklich ganz vorne los, mit der Schöpfung und dem Sündenfall.
Ich habe nichts gegen christliche Überzeugungen, eher im Gegenteil. Auch wenn ich selbst vielleicht nicht "gläubig" im kirchlichen Sinne bin, habe ich doch in über 10 Jahren Jugendarbeit im katholischen Umfeld viel Wertvolles kennengelernt. Aber gegen Missionierungsversuche habe ich mich immer gewehrt. Uff, der viele gesprochene Text wäre ja noch erträglich, zumal Wallimann seine Botschaft nicht ganz so eindimensional und platt wie sein Kumpel Neal an den Mann / Frau bringt, aber das ausgerechnet Gott einmal mit einer Daffy-Duck-ähnlichen Vocoder-Stimme, dann wieder mit Darth-Vader-artigem Röcheln, spricht, das ist hart. Und irgendwie unfreiwillig komisch, genauso wie der kurze Auftritt einer Engelsschar auf Dope. Davor gibt es noch eine völlig affige Einlage, in der Wallimann ein "Announcement" macht.
Tja, da haben wir also ein durchaus mitreißendes, gut gemachtes, gut gespieltes ProgMetal-Album, was aber durch die gesprochenen Texte zumindest anstrengend bis unhörbar (vermutlich je nach persönlicher Toleranzgrenze) wird. Was nun... ich befürchte, dass muss jeder selbst herausfinden. An der Stelle, wo Wallimann Gott "Let there be light" säuseln lässt, wäre mir lieber gewesen, wenn jemand "Let there be rock" gebrüllt hätte.
| Anspieltipp(s): |
Duality, Fire Drops |
| Vergleichbar mit: |
musikalisch z.B. Mindflow |
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| Veröffentlicht am: |
4.12.2007 |
| Letzte Änderung: |
11.5.2013 |
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