Unreleased Electronic Music
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
Gastmusiker
| Theo Travis |
saxophon on Nailbomber |
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| Chris Lewis |
collaboration on To wear a crown and King of the Delta Blues |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
King of the Delta Blues
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4.40
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| 2. |
Observer Commercial
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0.56
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| 3. |
Dub Zero
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8.09
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| 4. |
The Tobogganist
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6.36
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| 5. |
Shortwave
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7.28
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| 6. |
Telegraph Commercial
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1.00
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| 7. |
To wear a crown
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5.09
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| 8. |
Nuclear head of an angel
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5.20
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| 9. |
Nailbomber
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4.14
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| 10. |
Slut 1.4
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9.32
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| 11. |
Apres-mortes
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12.15
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| Gesamtlaufzeit | 65:19 |
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Rezensionen

Die (bis zum Erscheinen von dem vorliegenden Tonträger) unveröffentlichten Elektronik-Werke des Porcupine Tree-Leaders entstanden in dem Zeitabschnitt zwischen 1990 und 2003. Zunächst erschien "Unreleased Electronic Music" in einer Auflage von 350 Stück, später dann als Doppel-LP und als schwarze CD-R. (Die schwarze CD-R kann immer noch über http://www.swhq.co.uk/ bezogen werden).
Man hätte (mit dem Ambient-Projekt Bass Communion im Hinterkopf) eventuell erwartet, auf "Unreleased Electronic Music" schon wieder mit meditativen Klanglandschaften traktiert zu werden. Weit gefehlt. Dub-, Drum'n'bass- und Techno-Rhythmen sind hier bestimmend, dazu gibt es gesampelte Stimmen, elektronische Klangcollagen und verfremdete Gitarren. Es ist also eine gar nicht bedächtige elektronische Musik, was hier geboten wird, sondern es kann Steven Wilson eine Tendenz attestiert werden, Verstörendes, Düsteres und Dissonantes verbreiten zu wollen.
"To wear a crown" geht da am eindeutigsten in Richtung von aggressiver Industrial-Musik. "King of the Delta Blues" verbindet gar Industrial-Stimmungen mit Samples von Blues-Gesang.
Das lyrische, nur auf akustischen Gitarren gespielte "Nuclear head of an angel" bildet da eine ziemliche Ausnahme. Noch eine Ausnahme ist "Apres-mortes", das von schnellen Piano-Arpeggios getragen wird, die sich dann in meditativen Weiten auflösen. Nach kurzer Pause erklingt dann abschließend eine kleine Avant-Collage.
"Dub zero" klingt wie eine gewöhnliche Trance-Techno-Nummer. Hier hat Wilson nur einen Track von einem gewissen Chris Wild neu zubereitet. "The tobogganist" könnte mit seinen hektischen Breakbeats an Projekte wie Prodigy oder Aphex Twin erinnern.
Überraschend sind für mich auch die temperamentvollen Saxsolos von Theo Travis auf "Nailbomber", da ich Travis bisher nur von seinen Ambient-Aufnahmen mit Fripp und Wilson kannte.
"Unreleased electronic music" ist strenggenommen also die erste Soloveröffentlichung von Steven Wilson. Eine Veröffentlichung, die allen Freunden von experimenteller Instrumentalmusik zu empfehlen ist.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.4.2008 |
| Letzte Änderung: |
9.4.2008 |
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