Miniatures
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Nekropolis Records |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Peter Frohmader |
Instrumente, Elektronik, Stimme |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Miniature No. 26
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3:04
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| 2. |
Miniature No. 20
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4:58
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| 3. |
Miniature No. 19
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3:52
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| 4. |
Miniature No. 27
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7:30
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| 5. |
Miniature No. 16
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6:10
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| 6. |
Miniature No. 25
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5:23
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| 7. |
Miniature No. 24
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6:48
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| 8. |
Miniature No. 22
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5:36
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| 9. |
Miniature No. 23
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1:37
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| 10. |
Miniature No. 21
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5:00
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| 11. |
Miniature No. 18
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3:37
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| 12. |
Miniature No. 17
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7:32
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| 13. |
Miniature No. 28
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3:00
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| Gesamtlaufzeit | 64:07 |
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Rezensionen

"Miniatures" war die erste CD, die Peter Frohmader auf seinem Nekropolis-Label veröffentlicht hat. Das Album mit der Nummer NCD001 erschien 1989 und ist schon seit längerer Zeit vergriffen. Man stößt - wie der Rezensent - ab und zu aber noch im Gebrauchtwarenhandel auf die Scheibe.
Dreizehn Miniaturen hat Frohmader hier versammelt, die die Nummern 16 bis 28 tragen, aber nicht in numerischer Reihenfolge erklingen. Man fragt sich, ob auch die ersten 16 Stücke existieren und vielleicht noch irgendwo in Frohmaders Klangarchiv abgelegt sind. Auf Tonträger sind sie offenbar bisher nicht erschienen.
In stilistischer Hinsicht wird hier nicht sehr viel Anderes geboten, wie es auch auf Frohmaders weiteren, seit Mitte der 80er Jahre erschienen Alben zu finden ist. Eine elektronische, von allerlei synthetischen Instrumentalklängen bestimmte, machtvoll-düstere, orchestrale Musik kommt aus den Boxen, die an den kantigen Kammerprog von Art Zoyd erinnert, oder an das Soloschaffen von Thierry Zaboïtzeff und Mikhail Chekalin. Im Vergleich zu den anderen, in zeitlicher Nähe entstandenen Werken wie "Cultes des Goules", "Homunculus", "Alaska" oder "Through Time and Mystery-Ending" sind die 13 Miniaturen - wie die Namensgebung schon vermuten lässt - gestraffter und weniger ausladend. Recht direkt und sehr rhythmisch stürmen die Klänge auf den Hörer ein, ruhigere Momente, entspanntes Klangschweben oder elektronisches Geblubber gibt es kaum zu vermelden (eigentlich nur in der abschließenden "Miniature No. 28"). Wirr, sehr dicht und komplex verflochten purzeln die verschiedenen Instrumentallinien, wie von einem imaginären Kammerprogensemble vorgetragen, durcheinander.
Dass hier das Meiste (bis auf den Bass) aus der elektronischen Dose kommt merkt man, doch macht sich das, auch weil Frohmader weitestgehend auf bläserähnliche Sounds verzichtet hat, nicht sonderlich störend bemerkbar.
Sicher steht "Miniatures" im umfangreichen Oeuvre Frohmaders nicht an erster Stelle, doch kann derjenige, der elektronische Musik, Kammerprog und Avantgardistisches schätzt - wenn er denn noch irgendwo über das Album stolpert - getrost zugreifen. "Miniatures" bietet nämlich eine ziemlich charakteristisches, abwechslungsreiches und unterhaltsames Kondensat des Frohmaderschen Schaffens seit Mitte der 80er Jahre.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.4.2008 |
| Letzte Änderung: |
23.5.2008 |
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