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Fates Warning

Perfect Symmetry

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1989
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label: Metal Blade
Durchschnittswertung: 12/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Ray Alder Gesang
Jim Matheos Gitarre
Frank Aresti Gitarre
Joe Dibiase Bass
Mark Zonder Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Part of the machine 6:16
2. Through different eyes 4:23
3. Static acts 4:28
4. A world apart 5:04
5. At fates hands 6:59
6. The arena 3:19
7. Chasing time 3:39
8. Nothing left to say 7:59
Gesamtlaufzeit42:07


Rezensionen


Von: Georg Heep (Rezension 1 von 3)


"Perfect Symmetry" ist eine der Platten, die man sich immer wieder anhören kann, und bei jedem Durchlauf erneut feststellen muß: Hier sitzt einfach jeder Ton, keine Note dürfte verändert werden. Auf diesem Album ist es den Musikern gelungen eigentlich unvereinbare Gegensätze zu überwinden und dabei locker und spontan zu klingen. Tatsächlich ist die Musik, die Fates Warning auf diesem Album spielen, sehr kontrolliert und vertrackt, alles ist Teil eines großen bis in die Einzelheiten ausgearbeiteten Plans - und dennoch lebt die Musik, spürt man die sprudelnde Kreativität und die Freude der Musiker am Ausprobieren. Mit anderen Worten: Die perfekte Platte.

Das Album ist das erste von dreien in der festen Besetzung Alder, Matheos, Aresti, Dibiase, Zonder. Aus heutiger (2001er) Sicht stellen diese drei Platten die "mittleren" Bandperiode dar, die demnach von 1989 bis 1994 andauerte.

Musikalisch ist der Stilbruch zur heftigen und eher eingängigen A-Seite von "No Exit " auffällig, wobei der Wechsel am Schlagzeug eine wichtige Rolle spielt. War schon Zimmermans Drumming nicht einfach, so spielt Zonder jeden Daskannichdochauch-auf-dem-Tisch-Mitklopfer ohne mit der Wimper zu zucken an die Wand. Auch Ray Alder hat sich weiterentwickelt, er klingt etwas abgeklärter, was um so perfekter zur Musik auf "Perfect Symmetry" paßt. Die eher ruhig gehaltene und auf Melodie und Atmosphäre bedachte Musik ist ungefähr zu gleichen Teilen von Matheos und Aresti komponiert, wobei ein genauer Blick auf einzelne Lieder von der eigentlichen Meisterleistung der beiden Gitarristen nur ablenken würde. Die acht Tracks bilden auf eine geheimnisvolle Weise eine Einheit, stärker noch als später auf "A pleasant shade of gray ", obwohl es sich um eigenständige Kompositionen handelt, insbesondere obwohl sie nicht im gleichen Zeitraum entstanden. Die noch zu "No exit"-Zeiten komponierten Lieder ("Part of the machine" und "Static acts") sind allerdings einen Tick härter.

Einzig auf "At fate's hand" -in der zweiten Hälfte nur noch traumhaft- und "Chasing time" sei hingewiesen. Hier dringt eine Violine in das musikalische Universum von Fates Warning ein. Unnötig zu erwähnen, daß der Hörer sofort überzeugt ist: "Natürlich! Eine Geige, kein anderes, nur dieses Instrument muß hier erklingen!".

Mit den Keyboards in "At fate's hand" hat der damals noch bei Dream Theater in die Tasten greifende Kevin Moore seinen ersten Fates Warning Auftritt.

Gelungen ist auch das Cover von Hugh Syme, der auch die beiden folgenden Plattenhüllen gestaltete. Beim nächsten Album, verwendete er einige Elemente vom "Perfect Symmetry"-Cover wieder (alter Mann, Frauenstatue). Auffällig ist die Aufschrift "FW 5" auf der Frontseite des Fließbands. Was das wohl bedeuten soll? [Hm, ist dies zufällig die fünfte FW-Platte?, fragt sich der Webmaster] (Wirklich sehr gewagte Vermutung!, schmunzelt der Rezensent)

Behauptungen, das folgende Album "Parallels" wäre "Perfect Symmetry" überlegen, da die Musiker dort zusätzlich auch ausreichend Wert auf gelungene Melodien gelegt hätten, möchte ich widersprechen. Man höre sich das wunderschöne "Through different eyes" oder das bereits erwähnte "Chasing time" an und widerspreche mit mir.

In meinen Augen das beste Fates Warning - Album.

Anspieltipp(s): alle 2526 Sekunden
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.4.2002
Letzte Änderung: 2.4.2002
Wertung: 14/15

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Von: Thomas Kohlruß @ (Rezension 2 von 3)


Nachdem mich die 'modernen' Fates Warning-Alben ("A Pleasant Shade Of Gray", "Disconnected" und "FWX") begeistert haben, wie sonst nichts im Prog-Metal-Umfeld (na ja, natürlich noch OSI), war ich neugierig auf älteres Fates Warning-Material. Mit John Arch hatte ich schon gelegentlich Bekanntschaft gemacht, und erkennen müssen, dass dieser Sänger nichts für mich ist. (Der 'aktuelle') Ray Alder hingegen kann mich rückhaltlos begeistern, daher fiel meine Wahl auf das, auch auf diesen Seiten (siehe oben), hochgelobte "Perfect Symmetry"-Album.

Vorweg, wer meine Rezensionen gelegentlich liest, wird wissen: Ich bin nicht so der Metaller, selbst in den Prog-Metal schmecke ich nur so ab und zu 'rein, unter dieser Prämisse bitte weiterlesen.

"Perfect Symmetry" ist für mich ein Album einer Band im Umbruch. Ich denke Fates Warning befinden sich auf dem Weg vom Metal- hin zum Prog-Metal-Act. Nun, in der Rücksicht mit der Kenntnis der späteren Alben ist dies natürlich leicht zu sagen... aber es finden sich auch ein paar Indizien:

Den Auftakt mit "Part Of The Machine" (mit fast industrial-artigen Klängen) und dem dritten Track "Static Acts" bilden ziemlich direkte Rocker, die deutlich auf metallischem Grund gebaut sind. Für mich spricht hier vor allem die typische Gitarrenarbeit (als Bild vor meinem geistigen Auge habe ich immer gallopierende Pferde...) dafür. Dazu kreischt mir Ray Alder noch ziemlich viel. Das dazwischen platzierte "Through Different Eyes" wirkt schon ein bisschen "atmosphäriger", schlägt aber immer noch deutlich in die harte Kerbe. Trotzdem sind diese Tracks beeindruckend, zum einen wegen trotz allen Vorbehalten faszinierenden Gitarrenarbeit, zum anderen wegen dem wirklich atemberaubenden Drumming von Mark Zonder, welches nun zu keiner Zeit in ein Metal-Klischée verfällt.

Aber eigentlich beginnt das Album mit dem fünften Track: "At Fate's Hands". Die Überraschung könnte nicht grösser sein, wenn plötzlich plingende akustische Gitarren und eine leicht kratzige Violine den Song ruhig-düster einleiten. Gänsehaut pur! Mit den Drums kommt dann auch der Gesang und hier lässt Ray Alder erstmals spätere Grosstaten erahnen. Nochmal Gänsehaut. Nach etwa 3 Minuten hebt der Song dann endgültig zu einem wilden Ritt zwischen hart-rockenden und unglaublich atmosphärischen Passagen ab. Krönung sind virtuose Gitarrensoli, die mal von Keyboards, mal von der Violine unisono begleitet werden. Aber auch das Drumming lässt einem immer wieder den Mund offenstehen. Sicherlich ein genialer Track.

Nach dem straighten "The Arena" folgt dann der zweite Hammer des Albums: "Chasing Time". Bezeichnenderweise ein eher ruhiger Song, fast schon balladesk. Ray Alder legt zu Beginn wieder eine unglaubliche Emotion in seine Stimme. Höhepunkt des Songs ist sicherlich die wehmütige Violine, die sich ebenso selbstverständlich wie anrührend in die Musik einfügt.

"Nothing Left To Say" ist dann zum Abschluss wieder ein Stück weit härter, zumindest zum Einstieg. Es entwickelt sich ein sehr moderner Rocksong, der den 80er-Jahre-Touch vom Beginn des Albums hinter sich lässt, und geschickt mit rockigen und balladesken Passagen spielt. Ich schätze, dieser Song würde auch auf "FWX" keineswegs fehlplaziert wirken.

Fates Warning sind 1989 in meinen Ohren auf dem Weg vom proggigen Metal hin zum atmosphärischen Prog-Metal und dieses Album ist das Zeugnis dieser Entwicklung. Mit Frank Aresti war damals ein zweiter toller Gitarrist an Bord, der heute vielleicht etwas vermisst wird (Was macht der eigentlich heute?). Andererseits ist diese kühle, düstere, faszinierende Atmosphäre der 'modernen' Alben noch nicht so ausgeprägt. Und Ray Alder zeigt noch deutliches Entwicklungspotential. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Album, vor allem für eine Klientel, die es vielleicht etwas härter mag.

Anspieltipp(s): At Fate's Hands, Chasing Time
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.12.2004
Letzte Änderung: 26.12.2004
Wertung: 11/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 3)


Mit "Perfect Symmetry" gehen Fates Warning noch einen Schritt weiter. Weiter weg vom straighten Metal. Natürlich stellt dieser immer noch das Rückgrat der Musik dar. Diese ist aber noch komplexer, vertrackter und anspruchsvoller als auf allen Alben zuvor.

Exemplarisch kann hierfür gleich der Opener "Part of the Machine" genannt werden, in welchem alle paar Takte die Metrik wechselt, sich ruhige und temporeiche Parts in schöner Regelmäßigkeit die Klinke in die Hand geben. Über das straightere "Through Different Eyes" kommen wir zum atmosphärischen "Static Acts", in welchem sich warme E-Gitarre-Klänge und gefühlvolle Stimme mit harten Parts und typischer Metal-PowerVoice abwechseln.

In "A World Apart" zeigt Mark Zonder, wie vielseitig sein Spiel ist. Mal hart und wuchtig, mal groovend und verspielt. Ein starker Titel.

Und dann kommt "At Fates Hand". Vergleicht man diese Komposition mit den Anfängen der Band (z.Bsp. "Kiss of Death" oder "Misfit"), so liegen Welten dazwischen. Die Musik ist um soviel spannender, vielschichtiger und reicher geworden. Die bis dato stärkste Kompositione von Fates Warning.

"The Arena" bedient wieder die Metal-Fraktion.

"Chasing Time" ist der zweite Höhepunkt des Albums. Nicht so komplex und anspruchsvoll wie "At Fates Hand", dafür mit viel Gefühl und neuen Klangfarben. Toll das Violinensolo.

Das abschließende "Nothing Left To Say" fährt erst auf der vertrackt-verschachtelten Schiene des Openers weiter, schwenkt dann in ruhigeres Fahrwasser ein um die Platte schließlich über den Umweg eines schönen Zwiespiels aus E-Gitarre und eindringlicher Stimme, eines orientalisch-angehauchten Gitarreninterludiums und eines rockigen Zwischenteils still zu beschließen.

Großes Kino und auf einer Augenhöhe mit Awaken the guardian. Gefällt mir persönlich sogar besser. Die gleiche Note resultiert daraus, dass ich dem Erweckten Wächter einen historischen Bonus zuspreche.

Anspieltipp(s): At Fates Hand, Nothing Left To Say
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.2.2011
Letzte Änderung: 21.2.2011
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Fates Warning

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1984 Night on Bröcken 7.00 2
1985 The spectre within 7.50 2
1986 Awaken the guardian 12.50 2
1988 No exit 9.00 2
1991 Parallels 8.50 4
1994 Inside Out 6.00 3
1997 A Pleasant Shade of Gray 12.40 5
1998 Still Life 11.33 3
2000 Disconnected 10.00 4
2004 X 10.75 4
2005 Live In Athens (DVD) 11.50 2
2013 Darkness In A Different Light 10.67 3

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