Speed Limit (I)
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
|
|
| Label: |
Chant Du Monde |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
|
Besetzung
| George Jinda |
Drums |
| Jeff Seffer |
Sax |
| Jean-Louis Bucchi |
E-Piano |
|
| Gerard Curbillon |
Guitar |
| Dud Dugrenot |
Bass |
| Shiroc |
Percussion |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Sleep Walker
|
11:13
|
| 2. |
Pava
|
5:06
|
| 3. |
Abra
|
2:58
|
| 4. |
Spanish Dream
|
9:17
|
| 5. |
Ballad to Laura Antonelli
|
6:32
|
| 6. |
Ducky
|
4:02
|
| Gesamtlaufzeit | 39:08 |
|
|
Rezensionen

Speed Limit war ein weiteres Projekt des umtriebigen Yosh'ko "Jeff" Seffer (ehemals bei Magma), der sich offenbar neben seinen Tätigkeiten bei Zao und der Jazzformation Perception nicht ausgelastet fühlte und daher Mitte der 70er zusammen mit dem Schlagzeuger George Jinda und dem Pianisten Jean-Louis Bucchi eine weitere Band ins Leben rief. Speed Limit spielten zwei selbstbetitelte LPs ein, von denen die zweite ob der Beteiligung des ehemaligen Magmabassisten Jannick Top die bekanntere ist. Beide Alben erschienen 2007 beim japanischen Label Belle Antique erstmals auf CD.
"Spee Limit (I)", ich füge einmal zwecks besserer Unterscheidung mit dem Nachfolger eine "I" in Klammern bei, bietet recht typischen Jazzrock, wie er Mitte der 70er Jahre von einer ganzen Reihe von Bands dargeboten wurde. Vergleiche mit Return To Forever, Weather Report und Soft Machine bieten sich an, natürlich auch mit Zao, wobei Speed Limit doch eine ganz eigene Mischung der Fusion-Ingredienzen an den Start brachte.
Zur druckvoll dahinrockenden Rhythmusfraktion, unterstütz von Shiroc an Bongos und Congas, solieren E-Piano und Sax jazzig, während Gerard Curbillon an der E-Gitarre sich sehr zurückhält, nur gelegentlich kurze Figuren einwirft und sich sonst eher der Rhythmusgruppe anschließt. Zeuhleinflüsse sind keine zu vermelden (was sich auf dem Nachfolger "Speed Limit (II)" ändern sollte), eher hat das Ganze Canterburyatmosphäre.
Sehr virtuos ist die Band zu Gange, bietet komplex verschlungene Jazzrockgeflechte, die erfreulich rau und kantig produziert wurden. Irgendetwas Neues gibt es hier nicht zu vermelden, doch machen Seffer und Kollegen ihre Sache so gut, dass Jazzrockliebhaber sehr viel Spaß an dieser Scheibe haben sollten!
| Anspieltipp(s): |
|
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
30.8.2008 |
| Letzte Änderung: |
30.8.2008 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Speed Limit
Zum Seitenanfang
|