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Bernd Kistenmacher - Wake up in the sun
Kraan - Dancing In The Shade
Kerry Livgren - One of several possible musiks
Magma - Mekanïk Kommandöh
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Marillion - Seasons End
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Steve Morse - High Tension Wires
Naked City - Naked City
Mike Oldfield - Earth Moving
Opus 5 - Sérieux Ou Pas
Opus Avantra - Strata
Osiris - Reflections
Outer Limits - The Silver Apples on the Moon
Ozric Tentacles - Pungent Effulgent
Pageant - The Pay For Dreamer's Sin
Rog Patterson - Flightless
Pere Ubu - Cloudland
Anthony Phillips - Slow Dance
Pink Floyd - Delicate Sound of Thunder (Video)
Present - Triskaïdékaphobie / Le Poison Qui Rend Fou
Pulsar - Görlitz
Quasar - The Loreli
Trevor Rabin - Can't look away
Radius - Elevation
Rush - A Show of Hands
Rush - Presto
Saga - The Beginner's Guide To Throwing Shapes
Savatage - Gutter Ballet
Sithonia - Lungo il Sentiero di Pietra
Roine Stolt - The lonely heartbeat
David Sylvian - Pop Song (Single)
David Sylvian - Weatherbox
David Sylvian & Holger Czukay - Flux + Mutability
Tangerine Dream - Catch me if you can
Tangerine Dream - Dead Solid Perfect
Tangerine Dream - Destination Berlin
Tangerine Dream - Lily on the beach
Tangerine Dream - Miracle Mile
Teekay - Breezing Sequence
Thinking Plague - In This Life
Tin Machine - Tin Machine
UZEB - Club
Vangelis - Themes
Various Artists - Enneade
Vermillion Sands - Water Blue
Vienna - Progress
Voivod - Nothingface
Rick Wakeman - Black Knights at the Court of Ferdinand IV
Rick Wakeman - Sea Airs
Watchtower - Control And Resistance
Kit Watkins - Azure
The White Noise - Inferno
World Trade - World Trade
Yezda Urfa - Sacred Baboon
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STATISTIK
20196 Rezensionen zu 13717 Alben von 5234 Bands.
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Isildurs Bane

Cheval - Volonté De Rocher

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1989
Besonderheiten/Stil: instrumental; mit Orchester; Moderne Klassik; Zappaeskes; sonstiges
Label:
Durchschnittswertung: 8.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Björn J:son Lindh flute
Fredrik Janacek bass
Bengt Johansson EWI,saxophone and percussion
Mats Johansson keyboard
Tommy Nilsson guitar
Jan Schaffer guitar
Jan Severinsson keyboard,flute and mallets
Kjell Severinsson drums,percussion and vocals

Tracklist

Disc 1
1. Initiation 5:00
2. The Find 11:27
3. The Interpreter 11:52
4. 33 Years 8:42
5. The Ciceron 4:42
6. The Aged 5:40
7. Present 2:00
8. The 8th Wonder 1:59
Gesamtlaufzeit51:22


Rezensionen


Von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 3)


Mit ihrem fünften Album bewegte sich die schwedische Band "Isildurs Bane" nach dem symphonischen und jazzrock-beeinflussten vorhergehenden Platten langsam in Richtung des kammermusikalischen, komplexen Prog wie auf "MIND Vol.1". Auch hier stammen schon alle Kompositionen von Keyboarder Mats Johansson und die Band wird unterstützt von einem Kammerensemble, dem "Hallandsensemblen" mit Streichern, Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Hörnern.

"Cheval" ist ein Konzept-Album, das inspiriert wurde durch den Franzosen Ferdinand Cheval, der Ende des 19. und Anfang des 20.Jahrhunderts 33 Jahre lang - inspiriert durch einen seltsam geformten Stein, den er auf einer Wanderung gefunden hatte - an einer Art Fantasie-Palast, dem 'Palais Idéal' baute und sich danach den Rest seines Lebens 10 Jahre lang der Erbauung der eigenen Grabstätte widmete. "Isildurs Bane" inszenieren ihre Hommage als Hymne auf Kreativität und Humanismus.

Musikalisch gibt sich "Cheval" noch nicht ganz so ausgereift und komplex wie "MIND Vol.1"; das Orchester wird nicht so nahtlos und perfekt integriert, aber dafür herrscht eine grössere Stil- und Soundabwechslung. Der Opener "Initiation" zeigt allerdings schon die typischen Percussion-Schläge und spannenden Synthie-Arpeggios, fette Frickelgitarre und coolen Fretlessbass. "The Interpreter" hingegen ist fast eine reine, gut orchestrierte Orchesternummer (+ Drums), die mich in ihren bewegten, Fantasie-artigen Linien und romantischem Überschwang (Fanfaren et. al.) ein bisschen an Emersons ersten Satz der "Five Bridge Suite" von "The Nice" erinnert, aber besser. Manchmal liegt aber auch ein Hauch von dramatischer Musical-Mucke in der Luft, aber dennoch bleibt das Ganze eine nette Nummer. "33 Years" schlägt etwas dunklere, ruhigere Töne an, wieder mit Kammerorchester, während "The Ciceron" zu einer richtig gehenden rockigen Fusionnummer wird, inklusive mauliger Gitarre und klasse blubberndem Fretless-Bass mit Solospot. Schön! Mit dem kurzen "Present" finden wir uns tatsächlich in der (damaligen: 1989) Gegenwart wieder: penetrante Synthie-Drums, Synthiebass, Orchester-Hits, Plastiksound. Wenn auch komplex, dennoch: voll Eighties, ey! "The 8th Wonder" hat einen schönen, klassischen Chor-A-Capella-Einstieg, danach eine Wiederaufnahme der Orchesterthemen von "The Interpreter".

Insgesamt ist Cheval eine wirklich schöne Platte geworden; die Band kling noch nicht ganz so reif wie später, aber der Weg dorthin ist aufgezeigt.

Anspieltipp(s): Initiation, The Interpreter
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.5.2002
Letzte Änderung: 14.5.2002
Wertung: 9/15

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Von: Ralf Damaschke (Rezension 2 von 3)


Auf "Cheval" findet sich eine ganze Reihe spannender Einfälle und schöner Melodien, die, wie Udo richtig angemerkt hat, schon deutlich zu den späteren MIND-Alben weisen. Mats Johansson gelingt es jedoch noch nicht, diese zu einem wirklich stimmigen Ganzen zu verknüpfen. Statt das Material über den ganzen Zeitraum so langsam und vorsichtig weiterzuentwickeln, wie es ihm an einigen Stellen bereits recht gut glückt, führt er die Stücke meist durch das Einfügen oft wenig passender neuer Teile fort. Dadurch wird der Schwung zwar immer aufrecht erhalten, aber es entsteht - trotz des Wiederaufgreifens früherer Melodien - ein reichlich zerrissener Eindruck, der der Atmosphäre wenig förderlich ist.

Auch in den jeweiligen Songteilen wirken einzelne Linien häufig etwas unmotiviert und darüberhinaus tut der fette, doch bei den Drums und den Keyboards ziemlich plastikmäßige Sound sein übriges, um den Gesamteindruck zu schmälern. Was übrig bleibt, ist ein angenehmes, aber deutlich unausgereiftes Album.

Anspieltipp(s): The Interpreter
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.3.2003
Letzte Änderung: 15.3.2003
Wertung: 9/15

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Von: Achim Breiling @ (Rezension 3 von 3)


Worauf meine beiden Vorschreiber nicht hingewiesen haben - vermutlich empfinden sie es nicht so - ist, daß die Musik auf "Cheval" über weite Strecken doch recht seicht geraten ist. Das ist zwar schon kammermusikalisch-komplex, doch auch überaus glatt, ohne Kanten und Ecken und erinnert eher an enspannte Filmmusik, Hintergrundmusik für einen Werbefilm oder Musik für ein gefälliges Musical, als an eine Prog-Rock-Suite. Selbst wenn einmal die Gitarren "krachen" (in "Initiation" oder am Ende von "33 Years" z.B.) klingen diese glattgebügelt und geschönt, so als wollte man jegliche Härte, die den Zuhörer vielleicht in seiner Harmonie stören könnte, vermeiden.

Recht entspannter "Neo-Romantik"-Prog (Typ "Serenade") wird hier geboten, mit gelegentlichen Fusion/Jazzrock-Einlagen ("The Ciceron"), die dann für etwas mehr Schwung sorgen. Alles in allem ist die Musik auf dieser Scheibe doch ziemlich lahm und unspektakulär. Daß der Sound, insbesondere des "Plastik"-Schlagzeugs, noch recht 8ziger-Jahre-typisch ist, wurde in den beiden anderen Rezensionen ja schon erwähnt.

"Cheval" ist ein Übergangswerk, das meiner Meinung nach eher mißglückt ist. Isildurs Bane sollten sich mit ihren späteren Veröffentlichung deutlich steigern, obwohl dieses Glätte, dieses Filmmusikartige - zumindest bis Mind vol. 2 - nie ganz aus ihrer Musik verschwindet.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.4.2004
Letzte Änderung: 9.4.2004
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Isildurs Bane

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1984 Sagan Om Den Irländska Älgen 7.00 1
1985 Sea Reflections 8.00 1
1987 Eight Moments Of Eternity 8.00 1
1988 Sagan Om Ringen 8.00 1
1992 The Voyage - A Trip To Elsewhere 12.00 2
1994 Lost Eggs 9.00 1
1997 MIND Volume 1 14.00 4
2001 MIND Volume 2 - Live 13.25 4
2003 MIND Volume 4 - Pass 11.17 6
2003 MIND Volume 3 8.75 4
2005 MIND Volume 5 - The Observatory (DVD) 8.80 5
2005 Songs from the Observatory 6.67 3

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