Five Even
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Lolo Records |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Hansford Rowe |
Bass, Vocals |
| Bon Lonzaga |
Guitar, Loops, Vocals |
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| Jameison Ledonio |
Guitar, Vocals |
| Phil Kester |
Drums, Marimba, Percussion |
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Gastmusiker
| Tod Barneson |
Mandolin, Vocals |
| David Fiuczynski |
Fretless Guitar |
| Jake Cinninger |
Guitars |
| Chuck Garvey |
Slide Guitar |
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| Kai Eckhardt |
Fretless Bass |
| Lian Amber |
Vocals |
| Mitch Hull |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Say Hey
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4:24
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| 2. |
French Grass
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6:05
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| 3. |
Willy
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6:33
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| 4. |
American Dream
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8:15
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| 5. |
Five Even
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7:43
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| 6. |
When The Water´s Gone
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6:28
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| 7. |
Jersey Pines
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6:29
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| 8. |
So High
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8:31
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| 9. |
Jersey Pibes (bis)
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3:17
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| Gesamtlaufzeit | 57:45 |
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Rezensionen

Ziemlich lange hat es gedauert, bis das vierte Studioalbum von Gongzilla fertig war ("East Village Sessions" datiert schließlich von 2003). Offenbar waren daran verschiedenen Besetzungs- und musikalische Orientierungswechsel schuld. Beides mag auch durchaus ursächlich miteinender in Verbindung stehen. Benoit Moerlen hat Gongzilla inzwischen jedenfalls verlassen und die neue Besetzung der Band unterscheidet sich deutlich von der, die "East Village Sessions" eingespielt hat. Auch in musikalischer Hinsicht hat sich - wie schon angedeutet - einiges verändert.
Boten Gongzilla bisher einen instrumentalen Jazzrock in der Tradition von Pierre Moerlen's Gong (und im Grunde waren Gongzille das Nachfolgeprojekt letzterer Band), wird nun eher "normal" gerockt und gejammt (nur ab und zu erinnern kurze Marimbaeinlagen an die Vergangenheit der Formation). Sogar recht viel Gesang gibt es auf "Five Even". Das Album bietet angejazzte, leicht spacige Rockjamms einerseits und poppige Rocksongs andererseits - bzw. eine Mischung aus beidem. Eher getragen und entspannt kommt die Musik aus den Boxen, wirkt sehr ruhig und gelassen, und nimmt nur selten etwas mehr Fahrt auf oder steigert sich zu kurzen, lauteren, fast hardrockigen Einschüben.
Sehr druckvoll und satt ist das Ganze produziert und zumindest Hansford Rowes variantenreiches Bassspiel ist hörenswert. Ansonsten bietet "Five Even" qualitätvolle, gut ins Ohr gehende Rockmusik, die ein wenig nach den 70ern schielt (ich muss zumindest ab und an an die Steve Miller Band denken) und so nebenher recht unterhaltsam aus den Boxen plätschert. Progressives wird hier nirgends geboten und proggy ist nur ab und zu die Länge der Stücke. Wer gemütlichen, abwechslungsreichen, aber auch nicht sonderlich aufregenden (Jam)Rock sucht, kann hier durchaus einmal reinhören. Wer sich aber aufgrund der langen progressivrockigen Historie der Band, die ja eigentlich bis zu Gong zurückreicht, "Five Even" zulegt, wird vermutlich enttäuscht werden!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.11.2008 |
| Letzte Änderung: |
7.5.2013 |
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Goodbye Prog-Jazz, hello Rock! Mit ihrem vierten Studioalbum verabschieden sich Gongzilla von ihrer musikalischen Tradition als eine Nachfolge-Formation der großen Gong. Psychedelischer JazzRock hat ausgedient und bluesgetränkter Jam-Rock mit gelegentlichen proggigen und jazzigen Ausflügen ist angesagt.
Hansford Rowe und Bon Lozaga, die beiden verbliebenen "Ur-Mitglieder", welche die Fäden bei Gongzilla in den Händen halten, haben über die Jahre offensichtlich neue Vorlieben entwickelt. Rowes Gesangseinlagen auf "Thrive" geben schon eine Ahnung davon, in welche Richtung "Five Even" nun ganz intensiv eintaucht. In dieser Musik wäre für die federleichte Jazz-Percussion von Benoit Moerlen sicherlich kein Platz mehr gewesen. Über die neue Ausrichtung der Band konnte man schon im Internet lesen und auch die prominenten Gäste angesagter Jam-Bands wie Jake Cinninger (Umphrey's McGee) und Chuck Garvey (Moe) sprechen Bände. Nicht so recht passen mögen da vielleicht Dauergast Dave Fiucszynski und Star-Bassist Kai Eckardt (u.a. John McLaughlin Trio). Aber die Beiden fügen sich auch nahtlos ein, wobei Eckardt schon mit einigen jazzigen Basseinlagen glänzt.
Fazit: Gongzilla sind ins Jam-Rock-Lager übergelaufen. Hansford Rowe begleitet mit seiner rauchigen Stimme bluesige All-American-Jam-Rock-Songs. Knackige Gitarren mit schönen Solo-Parts, profunder Bass und solide Percussion kennzeichnen die Songs. Dazwischen gibt es immer wieder kleine Gimmicks, gerade in den instrumental gehaltenen Tracks, die wahrscheinlich geschockte alte Fans bei der Stange halten sollen, aber das wirkt fast schon bemüht. Die starken Stücke sind die, die konsequent der "neuen Linie" folgen. Allerdings ist auch das am ehesten an "alte" Zeiten erinnernde "French Grass" (gar mit Gedächtnis-Marimba-Einlagen) ein toller Song.
Was im übrigen nicht heißt, dass "Five Even" ein schlechtes Album wäre... es ist sogar eines meiner persönlichen Jahres-Highlights und wer auf Sachen wie Umphrey's McGee, Widespread Panic, Gov't Mule, Phish etc. steht, der sollte ganz unbedingt hier reinhören. Auch aufgeschlossene Fans der Froggies könnten hier Spaß haben, nur vom Begriff des "Progressive Rock" (dem Genre) sind wir halt schon ganz schön weit weg. Darum gebe ich auch keine Bewertung, denn die würde irgendwo im Mittelmaß liegen (nach den babyblauen Maßstäben), aber was würde das in diesem Fall schon über das Album aussagen? Nichts! Eben...
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.11.2008 |
| Letzte Änderung: |
7.5.2013 |
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