Nap of Earth
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenvertrieb |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jack Sayre |
Bass, Gesang |
| Geoffrey Brady |
Schlagzeug |
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| Dean Giavaras |
Baritonsaxofon, WX-7 |
| John Polak |
Sprecher |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Thing
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2:55
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| 2. |
Feat Itself
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3:17
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| 3. |
Yin
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3:05
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| 4. |
Chair
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6:00
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| 5. |
Lime
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3:26
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| 6. |
But You're Not Breathing
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4:16
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| 7. |
Ancient Lullaby
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4:13
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| 8. |
Nibiru
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4:58
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| Gesamtlaufzeit | 32:10 |
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Rezensionen

Zufallsentdeckungen sind doch immer die schönsten Entdeckungen. Beim ziellosen Herumstöbern im Internet stieß ich auf den mir bis dato völlig unbekannten Musiker Jack Sayre, dessen Album Nap of Earth nach Antesten weniger Hörbeispiele in der Bestellliste landete.
Über Jack Sayre sind leider nicht übermäßig viele Informationen zu finden. Er stammt aus dem US-Bundesstaat Wisconsin und hat Musik (Klavier und Komposition) studiert. Ob es außer diesem noch weitere Alben von ihm gibt, war nicht in Erfahrung zu bringen.
Jack Sayre selbst spielt hier den Bass und steuert ein bisschen Gesang bei, dazu kommen zwei weitere Musiker an Baritonsaxofon und WX-7 (ein elektronisches Blasinstrument) sowie Schlagzeug. Schließlich ist noch ein Herr für gesprochene Einlagen zuständig. Das ist ja schon mal eine einigermaßen ungewöhnliche Besetzung, die mehr nach Jazztrio (den Sprecher mal nicht mitgezählt) als nach Rockband klingt. Und mit dem Begriff Jazz liegt man hier keineswegs verkehrt, das Trio liefert RIO-Jazzrock der feinsten Sorte. Im Vordergrund steht dabei meist der brummig-trötende Klang des Baritonsaxofons, das wunderbare Kapriolen schlägt, die gerade in den tieferen Lagen der Musik etwas neckisches verleihen. Bass und Schlagzeug sind keine bloßen Rhythmusgeber, sondern führen durchaus ihr Eigenleben und verleihen der Musik eine ordentliche Dynamik, wobei der eigentlich recht knackige Bass leider manchmal etwas untergeht. Die Gesangs- bzw. Spracheinlagen fügen dem Ganzen bisweilen noch eine Comedy-artige Note hinzu, wie das fiktive Streitgespräch darüber, wer auf einem Stuhl sitzen darf (Chair) oder der imitierte spanische (?) Akzent in But You're Not Breathing.
Obwohl die Musik nie besonders wüst oder laut wird, ist sie voller Vertracktheiten und alles andere als eingängig. Somit kommt trotz der rudimentären Besetzung kein Gefühl der Gleichförmigkeit auf.
Nap of Earth kommt als CD-R in etwas spartanischer Aufmachung, aber wichtiger ist ja der musikalische Gehalt. Empfohlen, wenn man auf Klänge der schrägeren Sorte steht und dabei auch mal gänzlich auf Gitarren verzichten kann!
| Anspieltipp(s): |
Thing, Chair |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.11.2008 |
| Letzte Änderung: |
26.3.2009 |
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