"watch devil go"
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Palm |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| J.-F. Jenny-Clark |
bass, vocals |
| Jacques Thollot |
drums, piano, synthesizer |
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| François Jeanneau |
tenor saxophone, flute, synthesizer |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Kanephoros
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1:26
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| 2. |
Up-Downs
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2:00
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| 3. |
Watch Devil Go
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3:16
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| 4. |
In Extenso
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7:03
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| 5. |
Go Mind
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1:43
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| 6. |
Trypyique Pour La Foire Des Ténèbres (Ray Bradbuy)
1. Et Les Années De Ta Vie Seront Multipliées 2. Comme Un Fou Lié Pour Le Chatiment Jusqu'A Ce Qu'Une Flêche Lui Perce Le Foie 3. Comme Un Oiseau Se Précipite Vers La Mer Sans Se Douter Qu'Il Y A Pour Lui De Sa Vie
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2:36
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| 7. |
Le Ciel Manque De Généalogie
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0:46
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| 8. |
Kamikaze's Nightmare
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2:59
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| 9. |
Entre Java Et Lombok
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2:10
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| 10. |
Eddy G. Always Present
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0:58
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| 11. |
Before In
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0:42
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| 12. |
Eleven
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1:05
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| 13. |
La Dynastie Des Wittelsbach
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3:44
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| 14. |
1883-1945, Heavens
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0:47
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| 15. |
Au Stylo Feutre, Un Paysage
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2:59
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| 16. |
Canéphore
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1:34
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| Gesamtlaufzeit | 35:48 |
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Rezensionen

"watch devil go" von Jacques Thollot ist vielleicht das spannendste seiner Alben. Es ist sicher das ausgefeilteste und detailreichste. Ähnlich wie ein Filmmusikkomponist hat Thollot nur wenige Themen geschrieben, die er über die gesamte Laufzeit des Albums immer wieder aufgreift, verlangsamt, beschleunigt, neu interpretiert, neu instrumentiert, und variiert, womit er dem Hörer ständig neue Sichtweisen auf das musikalische Material erlaubt. Dies macht das Album hochinteressant und fordert immer wieder zu mehrmaligem konzentrierten Hören auf. Fast ist es, als müsse man seinen eigenen Weg durch den Irrgarten der Thollotschen Ideen finden und ähnliche, aber doch verschiedene Ecken und Abzweigungen von tatsächlich identischen unterscheiden lernen.
Manchmal sind diese gleichen musikalischen Materialien schon am Titel zu erkennen, so überrascht es nicht, dass "Canéphore", das letzte Stück der Platte, eine der wichtigsten Melodien des Albums, die zwischen verschiedenstem neuem Material immer wieder aufscheinen wird, aus "Kanephoros" aufgreift, das sie gleich zu Beginn vorstellt.
Auch die seltsame Gesangsmelodie von "Watch Devil Go" erklingt mehrfach, wirkt aber an keiner anderen Stelle so faszinierend wie hier. Begleitet wird J.-F. Jenny-Clark dabei nur von Flöte und Keyboard, und die verspielten, romantisierenden Flötenklänge erinnern doch stark an Ian MacDonald, besonders an seine Beiträge zum King-Crimson-Debüt.
Doch nicht alles hier ist so lyrisch. Gleich darauf bricht mit "In Extenso" eine Freejazzorgie los, die sich nur schwer beruhigt, dann aber doch einem schönen, leicht dissonanten Flötenduett Platz macht, das in eine Avantgardephase überleitet. Von nun an liefern sich Flöte, Keyboards und Schlagwerk abgedrehte und zum Teil improvisierte Schlagabtäusche, die sich soundmäßig irgendwo zwischen den improvisierten Passagen auf "In the Court of the crimson King" und David Greenslades "Pentateuch of the Cosmogony" bewegen. Besonders die Keyboards quietschen und surren dabei, dass es eine Freude ist.
Bald bilden sich aber wieder melodische Strukturen, das Album wandert nun auch kompositorisch in die Nähe von "Pentateuch", dies wird aber immer wieder unterbrochen durch Schräges, Bebop oder Improvs.
Jacques Thollot hat mit "watch devil go" ein eindrucksreiches, detailverliebtes und vor allem intelligentes Album abgeliefert, das etwas ermöglicht, was Viele am Prog so hervorheben: Man hört bei jedem Durchgang etwas Neues.
| Anspieltipp(s): |
"Kanephoros", "Watch Devil Go", "In Extenso", "Eddy G. Always Present" |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.2.2009 |
| Letzte Änderung: |
14.2.2009 |
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