1989
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Gábor Egervári |
flute, vocals |
| Péter Pejtsik |
cello, vocals |
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| Katalin Szerb |
violin, vocals |
| Csaba Vedres |
piano, vocals, synthesizer |
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Gastmusiker
| Csaba Hontvári |
trumpet |
| Pál Makovecz |
trombone |
| Dávid Vesztergombi |
vocals |
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| Kristof Fogolyán |
flute |
| Zsolt Maroevich |
viola |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Greeting I
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0:37
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| 2. |
Ship
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8:18
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| 3. |
She had...
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3:37
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| 4. |
Squad / Whisper Song / Greeting II / Jesu dulcis memoria / Samba
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3:39
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| 5. |
Empty Space
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2:45
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| 6. |
Fly!
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2:10
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| 7. |
Obituary
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12:43
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| 8. |
Generation
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3:26
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| 9. |
Lament / Greeting III
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9:18
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| Gesamtlaufzeit | 46:33 |
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Rezensionen

Nach ?Opus 1? hat Periferic Records ein weiteres Cassetten-Album von After Crying aus dem Jahr 1989 ausgegraben und nun auf CD veröffentlicht. Das passenderweise ?1989? genannte Werk enthält 9 Stücke, die After Crying als Quartett ? Katalin Szerb an der Violine ist neu dabei ? unterstützt von einigen Gastmusikern an Trompete, Posaune, Flöte, Viola und Gesang präsentieren. Mindestens das Stück ?Fly!? wurde schon auf ?Elsö Évtized? veröffentlicht, das restliche Material erblickt allerdings wohl hier zum ersten Mal das Licht einer größeren Öffentlichkeit.
After Crying agieren auch auf ?1989? noch eher wie ein Kammermusik-Ensemble. Es gibt nach wie vor weder Schlagzeug noch (elektrische) Gitarre, überhaupt herrscht ein eher akustischer Sound vor. Die Musik an sich hat sich aber schon gewandelt. Passagen moderner Klassik wechseln sich mit jazzigen Ausflügen ab, aber es gibt auch schon eher an Neoprog erinnernde Abschnitte oder gar seltsame, nachgerade moderne bis schräge Klangcollagen. Ab und an wird geradezu simpel ?abgerockt? (für After Crying-Verhältnisse).
Es gibt aber auch schon Vorboten späterer Großtaten. Das majestätische ?Ship? entfaltet schon die Qualität der furiosen Vermischung von Rock und Klassik, die später auf Alben wie ?De Profundis? oder ?Megalázottak és Megszomorítottak? zur Perfektion gebracht werden sollten, kratziges Cello und perlendes Piano inklusive. Auch das düstere ?Obituary? schlägt in diese Kerbe.
Dazwischen gibt es allerlei Experimente. Da räsonieren Sprachsamples seltsame Texte, gar schauriger englischsprachiger Gesang ertönt. Die Musik lädt mal zum Schunkeln ein oder erinnert an einen Liederabend im evangelischen Gemeindehaus. Ein Sammelsurium, das nicht so recht zueinander passen will und aus dem die beiden genannten längeren Stücke wie Monolithen herausragen.
Irgendwie erinnert mich ?1989? einen etwas verunglückten, leicht unbeholfenen Prototypen für die spätere Glanzleistung ?Show?. Sicherlich kein Album, welches die Allgemeinheit braucht, aber für den Fan möglicherweise eine interessante Sammlungsergänzung, welche letztlich den Weg der Band in frühen Jahren dokumentiert.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.5.2009 |
| Letzte Änderung: |
29.5.2009 |
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