we don't know when it has begun, but we know that it will never end
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Sergey Velesko |
Gitarre |
| Eugeniy Sanches |
Gitarre |
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| Pavel Utropov |
Bass |
| Ilya Gerasimenko |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
That Is What Everybody Fears And Wants
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4:47
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| 2. |
It Will Never End
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4:14
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| 3. |
10 July 2011. Storm.
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6:06
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| 4. |
37th Parallel
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5:17
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| 5. |
The Universe Is A Huge Black Square
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5:40
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| 6. |
Hindenburg 1937
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2:35
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| 7. |
Listen To This Track When You Are Left Alone At Least For 3 Minutes And 28 Seconds
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3:28
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| 8. |
Stories Told By The Falling Autumn Leaves
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4:22
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| 9. |
Storm Warning!
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2:30
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| 10. |
File-Open-Trojan32.exe
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3:16
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| Gesamtlaufzeit | 42:15 |
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Rezensionen

Ist Russland das neue Postrock-Mekka? So könnte man meinen, gibt es doch dort mittlerweile eine ganze Reihe Bands dieses Genres. Gar manche davon bietet ihre Produktionen zum kostenlosen Download feil, so auch die 2010 gegründeten Powder! Go Away aus der Moskauer Gegend, deren hier besprochenes, zweites Vollzeit-Album auf Bandcamp bereit steht.
Die Band beschränkt sich auf das traditionelle rockmusikalische Instrumentarium von Gitarre, Bass und Schlagzeug. Abgesehen von sporadisch eingestreuten Sprachsamples ist die Musik instrumental. Für Postrock-Verhältnisse sind die Stücke recht kurz, meist im Bereich von drei, vier Minuten. Der längste Titel bringt es gerade mal auf sechs Minuten.
Die Musik der Russen leidet am gleichen Problem wie die so vieler Postrocker: handwerklich ordentlich gemacht, aber zu sehr an den offensichtlichen Vorbildern orientiert und damit letzten Endes ohne eigenen Charakter, geradezu austauschbar. In diesem Fall sind es vor allem Explosions In The Sky, die allen Ecken und Enden grüßen. Im Zentrum der Musik stehen die beiden Gitarristen, die - jetzt kommt wieder der typische Textbaustein für Postrock-Rezensionen - in allen Variationen von filigran verzwirbelt bis heftig krachend in die Saiten greifen bzw. hauen. Zugegebenermaßen agiert die Band in den krachenden Passagen einen guten Schuss härter als die genannten Vorbilder, die heftigen Riffs können dann durchaus metallische Gefilde streifen. Das letzte Stück dieses Albums ist dabei praktisch schon reiner Progmetal. Dafür ist die elegische Atmosphäre in den filigranen Passagen nicht so ausgeprägt. Da die Stücke recht kurz sind, gibt es natürlich keinen allmählichen Aufbau, sondern leise und krachende Passagen wechseln sich munter ab.
Somit bieten die Russen auf ihrem Zweitling eher solide postrockige Hausmannskost an. Nun kann Hausmannskost zwar durchaus schmackhaft sein, hat aber im allgemeinen keinen großen Nährwert. So ist es auch hier. Für beinharte Postrocker, die von der Musik ihrer Heroen nicht genug bekommen können, lohnt sich das Reinhören dennoch, kost' ja schließlich nix. Und immerhin spielen Powder! Go Away mit mehr Schmackes als viele andere Postrocker.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.1.2012 |
| Letzte Änderung: |
23.1.2012 |
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